Knochendichtemessung & Osteologie
in Osnabrück – moderne orthopädische Diagnostik

Präzise Diagnostik
für gezielte und
effektive Behandlung

Gute Behandlung beginnt mit einer verlässlichen Diagnose

Bei orthopädischen Beschwerden reicht die körperliche Untersuchung häufig aus, manchmal ist zusätzliche Bildgebung sinnvoll. In unserer Praxis in Osnabrück stehen je nach Fragestellung Sonographie, digitales Röntgen und die Knochendichtemessung mittels DXA/DEXA zur Verfügung.

Welche Untersuchung notwendig ist, entscheiden wir nicht nach einem Standardschema, sondern anhand Ihrer Beschwerden, Vorerkrankungen, Risikofaktoren und bereits vorhandenen Befunde.

Osteologie

Knochengesundheit und Frakturrisiko im Blick

Die Osteologie beschäftigt sich mit Erkrankungen und Störungen des Knochenstoffwechsels. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Osteoporose. Sie kann über längere Zeit unbemerkt bleiben und das Risiko für Knochenbrüche erhöhen. Für eine fundierte Beurteilung werden deshalb nicht nur einzelne Messwerte betrachtet. Auch Faktoren wie Alter, bereits aufgetretene Frakturen, Medikamente, familiäre Vorbelastungen und weitere individuelle Risiken fließen in die ärztliche Einschätzung ein. Unsere Praxis zählt zu den wenigen durch den Dachverband Osteologie (DVO) zertifizierten Schwerpunktpraxen für Osteologie in Niedersachsen. Dr. Hans A. Limbrock verfügt über die Zusatzqualifikation Osteologie (DVO) und bietet eine entsprechend spezialisierte Diagnostik und Betreuung bei Erkrankungen des Knochenstoffwechsels und insbesondere bei Osteoporose an. Die Verbindung aus orthopädischer Erfahrung und osteologischer Spezialisierung ermöglicht eine umfassende Betrachtung der Knochengesundheit – von der individuellen Risikoeinschätzung über die Diagnostik bis zur weiteren Behandlungsplanung.

Knochendichtemessung (DXA/DEXA)

Die DXA- beziehungsweise DEXA-Messung ist ein etabliertes Verfahren zur Bestimmung der Knochenmineraldichte. Gemessen wird typischerweise an der Lendenwirbelsäule und/oder am hüftnahen Oberschenkel. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Der Messwert ist ein Baustein der Osteoporose-Diagnostik. Er wird gemeinsam mit weiteren Risikofaktoren bewertet, weil sich das individuelle Frakturrisiko nicht allein aus der Knochendichte ableiten lässt.

Wann kann eine Knochendichtemessung sinnvoll sein?

  • nach bestimmten Knochenbrüchen oder bei Verdacht auf eine erhöhte Knochenbrüchigkeit
  • bei relevanten Osteoporose-Risikofaktoren, beispielsweise einer längerfristigen Behandlung mit bestimmten Medikamenten wie Glukokortikoiden
  • bei Frauen bereits in der Perimenopause bzw. rund um die Wechseljahre, insbesondere wenn zusätzliche Risikofaktoren vorliegen: Durch die hormonellen Veränderungen kann der Knochenabbau bereits in dieser Lebensphase zunehmen. Eine frühzeitige Beurteilung der Knochengesundheit kann daher im Einzelfall sinnvoll sein.
  • bei bekannter Osteoporose zur Therapie- und Verlaufskontrolle, wenn medizinisch angezeigt
  • wenn im Rahmen der ärztlichen Risikobeurteilung eine medikamentöse Osteoporose-Therapie erwogen wird
Frau wird in der orthopädischen Praxis mit einem medizinischen Gerät zur Behandlung von Rückenbeschwerden therapiert.

Digitales Röntgen

Röntgenaufnahmen zeigen vor allem knöcherne Strukturen und Gelenkstellungen. Sie können unter anderem bei Verletzungen, Arthrose, Fehlstellungen oder bestimmten Wirbelsäulenfragestellungen wichtig sein. Moderne digitale Technik erleichtert eine dosisoptimierte Aufnahme und direkte Befundbeurteilung. Röntgen wird nur eingesetzt, wenn sich aus der medizinischen Fragestellung ein sinnvoller diagnostischer Nutzen ergibt.

Sonographie in
der Orthopädie

Ultraschall eignet sich besonders für die dynamische Beurteilung von Weichteilen und bestimmten Gelenkstrukturen, zum Beispiel Sehnen, Schleimbeuteln oder Flüssigkeitsansammlungen. Ein Vorteil ist, dass keine ionisierende Strahlung eingesetzt wird und somit nicht potenziell gesundheitsschädlich ist. In der Kinderorthopädie spielt die Sonographie außerdem eine wichtige Rolle bei der Untersuchung der Säuglingshüfte.

Was passiert nach der Diagnostik?

Was passiert nach der Diagnostik?

Sie erhalten eine verständliche Einordnung der Befunde und eine Empfehlung für das weitere Vorgehen. Bei osteologischen Fragestellungen kann dies – abhängig vom persönlichen Risiko – Bewegung und Krafttraining, Ernährung, Sturzprävention, die Prüfung relevanter Laborwerte oder eine medikamentöse Therapie umfassen. Wichtig ist, dass Maßnahmen nicht allein auf einem Einzelwert beruhen, sondern auf einer ärztlichen Gesamteinschätzung.

„Moderne Diagnostik und Osteologie für klare Befunde – und Therapien, die dort ansetzen, wo Beschwerden wirklich entstehen.“

Dr. ANN-CHRISTIN LIMBROCK

Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Zusatzbezeichnung Chirotherapie/Manuelle Medizin, ärztliche Osteopathie (DAAO®).

FAQs

Wir beantworten Ihre Fragen

Beide Abkürzungen werden für dasselbe Prinzip verwendet: Dual-Energy X-ray Absorptiometry. Im Deutschen ist häufig von DXA- oder DEXA-Knochendichtemessung die Rede.

Eine Knochendichtemessung kann sinnvoll sein, wenn ein erhöhtes Osteoporose- oder Frakturrisiko besteht, bereits bestimmte Knochenbrüche aufgetreten sind, eine medikamentöse Therapie erwogen wird oder eine ärztlich begründete Verlaufskontrolle notwendig ist. Auch im Zusammenhang mit der Frauengesundheit spielt die Knochengesundheit eine wichtige Rolle: Durch die hormonellen Veränderungen rund um die Wechseljahre kann der Knochenabbau deutlich zunehmen – häufig lange, bevor erste Beschwerden auftreten. Eine DXA-Knochendichtemessung kann dabei helfen, eine verminderte Knochendichte frühzeitig zu erkennen und das persönliche Osteoporose- und Frakturrisiko besser einzuschätzen. Insbesondere bei zusätzlichen Risikofaktoren kann es daher sinnvoll sein, die Knochengesundheit bereits rund um die Wechseljahre gezielt überprüfen zu lassen.

Nein. Die Untersuchung ist nicht invasiv und in der Regel schmerzfrei. Sie liegen während der Messung ruhig auf dem Untersuchungstisch.

Bei medizinisch begründeter Indikation kann die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten der Untersuchung übernehmen. Wird eine Knochendichtemessung ohne entsprechende „Kassenindikation“ als Vorsorge gewünscht, kann sie als Selbstzahlerleistung anfallen. Die konkrete Abrechnung wird im Einzelfall geklärt und die anfallenden Kosten transparent im Vorfeld besprochen.

Nein. Die Knochendichte ist ein wichtiger Baustein, aber für das Frakturrisiko spielen auch weitere Faktoren eine Rolle. Deshalb werden Messwert, Krankengeschichte, mögliche Frakturen, Medikamente und weitere Risiken gemeinsam bewertet.

Das hängt von der medizinischen Fragestellung ab. Eine Ultraschalluntersuchung eignet sich unter anderem für verschiedene Weichteil- und Gelenkstrukturen; das Röntgen zeigt insbesondere Knochen und Gelenkstellungen. Beide Verfahren ergänzen sich.

FAQs

Wir beantworten Ihre Fragen

Eine DEXA-Messung ist besonders sinnvoll bei familiärer Osteoporose, nach den Wechseljahren, bei langfristiger Cortison-Einnahme oder bei ungeklärten Knochenbrüchen. Sie hilft, Osteoporose frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Die DEXA-Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Die Strahlenbelastung ist sehr gering und deutlich niedriger als bei einer herkömmlichen Röntgenaufnahme.

Die Osteologie ist die Spezialisierung auf Knochengesundheit. Sie umfasst Diagnostik, Prävention und Therapie von Erkrankungen wie Osteoporose oder Knochenschwäche mit dem Ziel, Frakturen zu vermeiden und Mobilität langfristig zu erhalten.

Wir nutzen digitale Röntgentechnik mit niedriger Strahlendosis, Knochendichtemessung (DEXA) sowie funktionelle Untersuchungen des Bewegungsapparates. So können strukturelle und funktionelle Ursachen präzise erkannt werden.

Osteoporose verursacht lange Zeit keine Beschwerden. Oft wird sie erst nach einem Knochenbruch erkannt. Eine frühzeitige Diagnostik ermöglicht rechtzeitige Therapie und kann das Risiko für Frakturen deutlich senken.